Wieso private Vorsorge?

Pflegebedürftigkeit ist in den meisten Fällen eine Krankheit, die im Alter auftritt. Unsere Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen und sie steigt immer weiter an. Gleichzeitig sinkt die Unterstützung durch die Familien: Es gibt immer weniger Kinder in Deutschland und immer mehr Kinder verlassen das Elternhaus, können sich also im Alter nicht um die Eltern kümmern.

Der zweite Aspekt der dazu kommt, sind die gestiegenen Kosten der Pflegebedürftigkeit. Eine Pflege, die über eine einfache Hilfeleistung im Haushalt hinaus geht, kostet schnell mehrere tausend Euro. Die Unterstützung der Pflegepflichtversicherung ist dabei natürlich eine Hilfe, aber bei weitem nicht ausreichend - es bleiben hohe monatliche Belastungen, die nur durch finanzielle Reserven oder durch Unterstützung der Kinder getragen werden können. Dennoch ist diese Last auf Dauer nicht tragbar und das Sozialamt pfändet nicht nur das Hab und Gut der Pflegebedürftigen, sondern greift auch auf die Kinder zurück. Auf jeden Fall droht einem, auf Sozialhilfe angewiesen zu sein.

Eine finanzielle Vorsorge ist günstiger, als viele glauben. Schließt man frühzeitig eine zusätzliche Versicherung für den Pflegefall ab, sind die Beiträge meist nur ein paar Euro. Man ist dann aber schon mit sehr hohen Summen abgesichert. Dadurch sichert man nicht nur sich selbst eine professionelle Pflege im Alter, sondern entlastet auch die Familie finanziell.

» Erfahren Sie hier, welche Möglichkeiten zur Absicherung es gibt.

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung eines neugeborenen Jungen liegt bei 75,9 Jahren, für Mädchen bei 81,5 Jahren. Das Risiko für Personen über 80 Jahren, pflegebedürftig zu werden liegt bei 28,3%.
(Stand: Mai 2007, Quelle: BMG)

News
2017-01-02

Pflegereform 2017

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2016-10-25

Leistungen der Pflegeversicherung auch nutzen

Kranke und pflegebedürftige Angehörige zu betreuen und sie zu umsorgen ist anstrengend und nervenaufreibend, eine große physische und psychische Belastung – und ein kaum bezahlter Fulltime-Job. Wenn d...

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